Wir stellen uns vor

Verein

Die Trägerschaft der Schule ist der Verein Waldorfschule Schaffhausen, welcher für den Betrieb der Schule verantwortlich ist. Wenn Sie unsere Schule als Vereinsmitglied unterstützen möchten, finden Sie hier ein Mitgliedsformular zum Download.

Lehrkräfte

Gabriele Rühl

Lehrerin: Gabriele Rühl

Beruf: Lehrerin

Verantwortlich an der Schule für:
In Schaffhausen habe ich im August 2018 mit viel Freude die neue erste Klasse als Klassenlehrerin übernommen. Bis auf Eurythmie unterrichte ich alle Fächer.

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Die Waldorfpädagogik ist mir zum ersten Mal vor 35 Jahren in Südafrika begegnet. Damals arbeite ich an einer Schule für gehörlose Kinder und zusätzlich an der Waldorfschule in Johannesburg als Vertretungslehrerin. Dort ergaben sich erste Gespräche mit den Lehrern. Ich hatte meine geistige Heimat gefunden. Ich entschied zurück nach Europa zu gehen,
um an einer anthroposophischen Hochschule zu studieren. 

Warum bist du an der Waldorfschule in Schaffhausen?
Im Sommer 2018 kam ich von Namibia, Südwestafrika, zurück nach Deutschland. Ich hatte dort mit meiner jüngeren Tochter Laura gelebt und an der Waldorfschule Windhoek als Klassenlehrerin gearbeitet. Valentin Wember war einige Monate zuvor an unsere Schule gekommen,
um mit den Lehrern zu arbeiten und zu hospitieren. Am Ende seiner Arbeit fragte er mich, ob ich mir vorstellen könne, nach Schaffhausen zu kommen…

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Für mich ist sehr wesentlich, dass Waldorfpädagogik keine Methode ist,
sondern eine Erziehungs-KUNST. Ein Übungsweg, der mich als Lehrerin sensibilisieren kann, das Einzigartige und Unerwartete im einzelnen Kind zu ent-decken, um so seine besonderen Fähigkeiten zu fördern.
Durch die objektiven menschenkundlichen Grundlagen und den immer wieder neu zu erschaffenden Inhalten des Lehrplans, ist Waldorfpädagogik für mich bestmögliche Bildung, die zusätzlich Schlüsselkompetenzen, wie Teamfähigkeit, selbstständiges Denken und Verantwortungsbewusstsein fördert. Ihr innerster Kern ist Ent-wickel-ung.

Jürg Wittwer

Kindergärtner: Jürg Wittwer

Beruf: Kindergärtner

Verantwortlich an der Schule für: den Kindergarten.

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Mit 21 Jahren habe ich ein mehrmonatiges Familienpraktikum gemacht; fünf der sechs Kinder besuchten die Rudolf Steiner Schule in Baar, die Mutter unterrichtete dort Ernährung/ Kochen.
Mich hat die individuelle Entwicklung der Kinder, ihre kraftvollen Persönlichkeiten beeindruckt, ebenso war mir der tiefmenschliche Umgang meiner «Landlady» eindrücklich und bewegt mich bis heute.
Das war wirklich gelebte Anthroposophie.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Als Stellvertretung bin ich in den Kindergarten gekommen und geblieben!
Die Aufbauphase der Schule gefällt mir. Da ich im Wesen ein Gestalter bin und mir die Wichtigkeit eines soliden, gesunden Fundamentes bewusst ist, finde ich es spannend, so zu arbeiten.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Der Waldorfpädagoge reflektiert sich und seine Erziehungsgestaltung fortwährend, so ist man am besten vor Philistertum gefeit! Und man wappnet sich auch für die Zeitfragen. Diese Pädagogik ist eine Wahrheitssucherin; sie gibt dem Kind die beste Möglichkeit zur wahren Persönlichkeitsentwicklung – das ist Freiheit!

Sonja Meyer

Spielgruppe: Sonja Meyer

Beruf: staatlich anerkannte Kindergärtnerin mit langjähriger Waldorferfahrung

Verantwortlich an der Schule für:
Ich bin Leiterin der Spielgruppe.

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Begegnet bin ich der Waldorfpädagogik im Alter von zehn Jahren das erste Mal, als mich meine Freundin Birgit zu einer Schulfeier mitgenommen hat. Das hat in mir einen Samen gelegt. Gerne wollte ich auch dort sein – doch das ging leider nicht. 
In meinem Beruf als Kindergärtnerin hatte ich immer wieder Begegnungen mit Eltern, die ihre Kinder an einer Waldorfschule hatten. Als ich selbst Mutter wurde, ging ich mit meinen Kindern diesen Weg und habe von dort an mit viel Freude und Engagement in der Schule und im Kindergarten mitgearbeitet, sowie einen Kindergarten und Spielgruppen mitbegründet und aufgebaut. Bei all meinen weiteren beruflichen Tätigkeiten arbeitete ich im Sinne der Waldorfpädagogik oder in Waldorfeinrichtungen.
Inzwischen gehen schon meine Enkelkinder in einen Waldorfkindergarten und in die Waldorfschule.

Warum bist du an der Waldorfschule in Schaffhausen?
Gerne bringe ich meinen Erfahrungsschatz beim Aufbau der Waldorfschule ein. Ich freue mich am Wachsen dieser Initiative, an Neuem was hier noch entstehen mag – mit all den hier sehr engagiert tätigen «Geburtshelfern» der Schule.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
«Die Welt ist schön, wahr und gut», mögen die Kinder dies hier erfahren dürfen – orientiert am Menschenbild von Rudolf Steiner.
Kinder sollen Kind sein dürfen! Im Sinne von: sich selbst erfahrend und sich selbstständig hineinstellen in die Welt, diese erobern, sich mit ihr verbinden. Dafür bin ich verantwortliches Vorbild, schaffe Raum für nachahmendes Tätig sein.
Die Phantasiekräfte der Kinder zu bewahren und zu unterstützen, damit sie diese für ihr weiteres Leben als Schatz in sich tragen können, ist mir ein grosses Anliegen. Die Liebe zum Kind und seinem So-sein trägt und unterstützt mich in meinem Tun, in dem auch die Elternarbeit ein wichtiges Element ist, damit wir gemeinsam auf das Kind und seine Entwicklung schauen können.

Heidi Pesenti

Eurythmie: Heidi Pesenti

Beruf: Eurythmistin, Heileurythmistin, Förderlehrerin

Verantwortlich an der Schule für:
Die Eurythmie im Kindergarten und der 1. Klasse.

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Als ich in Basel in einer WG mit glücklichen Kindern zusammenlebte, die voller Begeisterung und Verbundenheit von «ihrer» Schule sprachen, inklusive vom Schulhausabwart, der am Morgen an der Tür jeden einzelnen Schüler mit Händedruck und Namen begrüsste.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Meist, wenn ich in meinem Leben spannenden, mutigen und frei denkenden Menschen begegnet bin, waren es beim näheren Nachforschen ehemalige Steiner Schüler. In der gegenwärtigen Zeit und noch viel mehr in der nahen Zukunft braucht es Menschen, die mutige Schritte gehen, neue Ideen haben, sich nicht einem Diktat unterwerfen wollen und rundum gesund sind. Dabei spielt der Lehrplan der Waldorfschule und seine Umsetzung eine bedeutende Rolle. An prominenter Stelle die Eurythmie….

Ursula Boulahcen-Rutishauser

Musikbegleitung Eurythmie: Ursula Boulahcen-Rutishauser

Beruf: Musikerin, Sprachlehrerin

Funktion an der Waldofschule:
Musikbegleitung im Eurythmieunterricht in der 1. Klasse

Erste Begegnung mit der Waldorfpädagogik:
Obwohl ich nicht selbst eine Waldorfschule besuchen konnte, begegnete ich, in einem anthroposophische Milieu aufgewachsen, der Waldorfschule und deren Pädagogik schon relativ früh als Kind und Jugendliche. Meine Umgebung, vor allem Eltern, Pate und Patin liessen mir sozusagen eine ausserschulische Waldorferziehung angedeihen, in dem sie mir die nötigen Impulse zur richtigen Zeit zukommen liessen.

Warum ich an der Waldorfschule bin:
Ich kann mich mit Musik in den Eurythmiestunden einbringen und diese unterstützen. Gleichzeitig nehme ich auch Teil an der Entwicklung und dem Wachsen der Kinder. Das macht mir grosse Freude !

Warum mir die Waldorfschule so wichtig ist:
Schon als Schulmutter eines (inzwischen ehemaligen) Waldorfschülers berührte es mich zutiefst, wenn ich die Schüler an Aufführungen, Präsentationen ihrer Arbeiten, Konzerten etc. Sowie auch privat erleben durfte. Auch heute noch staune ich über diese jungen Menschen, die eine solch innere Kraft ausstrahlen und sich mit so viel Begeisterung für ihre selbst gewählten Aufgaben einsetzen. Die Welt braucht solche Menschen, und meiner Meinung nach bietet die Waldorfschule das richtige Umfeld für die kreative Entfaltung der Schüler.

Valentin Wember

Pädagogische Leitung: Valentin Wember

Beruf: Autor, Verleger, Organisationsentwickler

Verantwortlich an der Schule für:
pädagogische Leitung, Beratung.

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Als Waldorfschüler in Krefeld.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Aus Schicksalsfügung. Vor 33 Jahren wurde ich bereits gefragt, an der Schule als Lehrer mitzuwirken. Mit 33 Jahren Verspätung helfe ich jetzt als pädagogischer und organisatorischer Berater.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Sie ist die einzig sachgemässe Pädagogik! In zwei Sätzen:

Satz 1: Es geht darum, zu allererst so gründlich, so umfassend und so tief wie nur irgend möglich die Natur des Menschen und seine Stellung in der Welt und insbesondere die Natur des Kindes und seine Entwicklung zu erforschen, um vor allem daraus abzulesen, wie man jedes einzelne Kind so gut wie nur irgend möglich darin unterstützen kann, seine individuellen Potentiale zu entfalten und zu entwickeln.

Mit sieben Worten: «Optimale Potentialförderung aus größtmöglicher Menschen- und Welterkenntnis.» 

Satz 2: Optimale Potentialförderung aus größtmögliche Menschenerkenntnis ist nur möglich, wenn man die Ergebnisse spiritueller Forschung nicht nur miteinbezieht und berücksichtigt, sondern zur Grundlage der Potentialförderung macht.

 Mit fünf Worten: Optimale Potentialförderung aus spiritueller Menschenerkenntnis.

Oder mit sieben: Optimale Potentialförderung aus anthroposophischer Menschen- und Welterkenntnis.

Weitere Mitglieder der Schulleitung

Dana Bendel

Eltern und Erstkontakt: Dana Bendel

Beruf: Gelernte Pflegefachfrau, Mitarbeiterin auf einem Demeter-Bauernhof.

Verantwortlich an der Schule für:
Ich betreue die Mail-Adresse sowie das Telefon der Waldorfschule (Erstkontakt) und bin im Vorstand für den Bereich «Eltern» zuständig. Ausserdem führe ich zusammen mit Kaspar Scherrer die Finanzgespräche. 

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Als Kind hatte ich mehrere Nachbarskinder, welche die Rudolf Steiner Schule besuchten. Damals war ich manchmal etwas eifersüchtig, weil sie immer so schön gestaltete Schulhefte hatten. Zu gerne wäre ich auch auf diese tolle Schule gegangen, obwohl ich damals noch keine Ahnung hatte, was alles dahinter steckt.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Für mich war klar: meine Tochter besucht die Waldorfschule. Als dann die Steiner Schule in Schaffhausen ihre Türen schliessen musste, war ebenfalls klar, entweder umziehen, in die Nähe einer Waldorfschule oder ich helfe beim Neuaufbau. Nun wirke ich seit bald 3 Jahren an diesem grossartigen Projekt mit.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Weil ich fest davon überzeugt bin, dass es mehrere Möglichkeiten gibt sich Wissen anzueignen. Ob dies nun über den Geist oder den Körper geht. Lesen, zuhören, nachahmen, ausprobieren. Jedes Kind lernt auf seine eigene Weise und in seinem eigenen Tempo. Die Kinder sollen bestärkt werden, in dem was sie können und nicht ständig mit dem konfrontiert werden, was zum aktuellen Zeitpunkt vielleicht noch nicht so gut funktioniert. Denn, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans dann sehr wohl. 

Mein Wunsch, dass möglichst viele Kinder mit einem ungeheuren Vorrat an Selbstbewusstsein, Wissen, Liebe und Geborgenheit ihre Schulzeit beenden, denn dann – davon bin ich überzeugt – sind sie für die Stürme, die das Leben bereithält, gewappnet. 

Anno Lutke Schipholt

Personal: Anno Lutke Schipholt

Beruf: Landwirt und Landmaschinenmechaniker  

Verantwortlich an der Schule für: den Bereich Personal.

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Ich bin mit der Anthroposophie grossgeworden: auf einem Demter-Betrieb, zuerst im Raum Köln, ab 1998 dann auf dem Randenhof auf dem Siblinger Randen.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Meine Frau und ich haben 3 Kinder und wir wollten, dass sie an eine Waldorfschule gehen können. Mit der Arbeit an der der Schule ist mein Bedürfnis gewachsen, die Waldorfpädagogik und die Schulgemeinschaft auch möglichst vielen anderen Kindern und ihren Eltern zugänglich zu machen.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Ein Kind sollte sich seiner Fähigkeiten und seiner Individualität entsprechend in Ruhe entwickeln dürfen. Meiner Meinung nach sollen Kinder Kinder sein dürfen und es braucht eine Pädagogik, die das Kind in den Mittelpunkt stellt und von ihm aus schaut, was und wie es am besten lernen kann. 

Juliane Löw

Juliane Löw

Beruf: Yogalehrerin, Hotelfachfrau

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
1985 als Erstklässlerin der Waldorfschule Schwabing in München.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Ich bin sehr glücklich und dankbar meine gesamte Schulzeit an verschiedenen Waldorfschulen erlebt zu haben. Diesen schönen und vielseitigen Weg will ich möglichst vielen  Kindern bereiten, auch meinen eigenen.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Als «Vollblut-Waldorfschülerin» bin ich überzeugt vom ganzheitlichen Unterricht bei dem die kognitiven, künstlerischen und praktischen Lernfelder gleich gewichtet sind. Das Konzept einer zeitgemässen Waldorfpädagogik bietet aus meiner Sicht die ideale Grundlage um unsere Kinder bestens auf die Herausforderungen des heutigen Lebens vorzubereiten.

Michael Steinemann

Aktuar & Aussenbereich: Michael Steinemann

Beruf: Facility Manager

Verantwortlich an der Schule für:
Aktuar, Vereinsfragen, Unterhalt Aussenbereiche.

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Am ersten Schultag in der Waldorfschule von Sao Paulo, Brasilien.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Aus Liebe…

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Aus Liebe zu meinen Kindern, und aus der Erkenntnis heraus, wie wichtig ein ganzheitliches Wahrnehmen, Begleiten und Ausbilden des heranwachsenden menschlichen Wesens für dieses selbst, wie für den ganzen Planeten, ja sogar fürs ganze Universum, ist.

Andi Löw

Gebäudeunterhalt & -verwaltung: Andi Löw

Beruf: Bauökonom, Unternehmer

Verantwortlich an der Schule für: Unterhalt und Verwaltung Gebäude

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Mit dem Schulprojekt bin ich langsam in die Waldorfpädagogik eingewachsen.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Es ist für mich eine freudvolle Herzensangelegenheit diese Schule mit aufzubauen, einen Ort zu erschaffen an dem das individuelle menschliche Wesen im Mittelpunkt steht.
Durch dieses Engagement habe ich bereits sehr viel über Kinder, Gemeinschaft und mich gelernt und freue mich weiter daran zu wachsen.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Weil es sich nicht um ein pädagogisches Konzept handelt, welches vorgibt, wie Schule zu sein hat, sondern weil ein UMFASSENDES Verständnis des menschlichen-, insbesondere des kindlichen Wesens zugrunde liegt. 

Timo Lutke Schipholt

Finanzen & Administration: Timo Lutke Schipholt

Beruf: kaufmännischer Bankangestellter

Verantwortlich an der Schule für: Finanzen & Administration

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Als Kindergartenkind im Kindergarten der ehemaligen Rudolf Steiner Schule Schaffhausen.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Aus der eigenen Erfahrung, dass die Waldorfpädagogik förderungswürdig ist und einen echten Mehrwert für Kinder und Jugendliche bietet. Deswegen bringe ich gerne meine kaufmännischen Fähigkeiten für die Schule ein.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
In der heutigen Zeit und besonders in der Zukunft wird der Fokus mit der stark zunehmenden Technologisierung nicht mehr auf der Fähigkeit des Auswendiglernens liegen. Die Förderung vieler Fähigkeiten sowie die Förderung und das Verständnis des Kindes als Individuum in einer Gemeinschaft gehören für mich zu den Kernkompetenzen der Waldorfpädagogik. Dies und das Kind sein dürfen sind für mich die wichtigen Aspekte der Waldorfpädagogik. Zumindest habe ich, rückblickend betrachtet, meine Zeit in den Rudolf Steiner Schulen und Waldorfschulen so erlebt.

Nora Dämpfle

Kommunikation: Nora Dämpfle

Beruf: Journalistin/Redaktorin

Verantwortlich an der Schule für: Kommunikation

Wie oder wo bist du der Waldorfpädagogik zum ersten Mal begegnet?
Vor über 30 Jahren, als Kindergartenkind in der ehemaligen Rudolf Steiner Schule Schaffhausen.

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Für mich war von Anfang an klar, dass mein Kind auf eine Rudolf Steiner Schule/Waldorfschule gehen wird. Nach dem die Steiner Schule in Schaffhausen geschlossen wurde, gab es nicht viel gute Optionen für mich. Da ich ungerne von Schaffhausen weggezogen wäre, war die naheliegende Idee in Schaffhausen eine neue Schule aufzubauen. Zu der anfänglichen Motivation ist mit der Zeit auch das Bedürfnis dazugekommen, die Waldorfschule als Alternative am Standort Schaffhausen zu etablieren und so möglichst vielen Kindern (und ihren Eltern) Zugang zu einer menschengemässen und umfassenden Bildung zu ermöglichen.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Weil sie von dem ausgeht, was wirklich zählt: vom Menschen, vom Kind! Waldorfpädagogik ist kein am Schreibtisch entworfenes Regelwerk, dass darauf abzielt, Menschen passend für ein System, für eine Gesellschaft zu machen. Die Frage ist: was braucht ein Kind, damit es sich mit seinen ganz individuellen Fähigkeiten zu einem gesunden, tatkräftigen, selbstständig denkenden Menschen entwickeln kann? Waldorfpädagogik ist ein Impuls, der wurzelnd in der Menschenkunde, auf diese Frage keine pauschale Antwort liefert, dafür aber die Möglichkeit, lebendige, individuelle Antworten zu finden. Ein enormes Entwicklungspotential für das Kind, für die Lehrperson, für die Eltern.

Kaspar Scherrer

Berater Informations-Gespräche: Kaspar Scherrer

Beruf: Schulleiter/Lehrer an der staatlichen Schule Neunkirch

Funktion an der Waldorfschule: Beratungsmandat für Informations- und Finanzgespräche

Warum bist du an der Waldorfschule Schaffhausen tätig?
Als ehemaliger Lehrer der Rudolf Steiner Schule Schaffhausen ist es mir ein Anliegen, diesen wichtigen pädagogischen Impuls in Schaffhausen wieder zu unterstützen.

Warum ist dir die Waldorfpädagogik so wichtig?
Der ganzheitliche Ansatz der Waldorfpädagogik entspricht mehr denn Je den Bedürfnissen unserer Zeit nach kreativen, selbstbestimmten und tatkräftigen jungen Menschen, die die Zukunft verantwortungsvoll gestalten wollen.